Mehrere Strichbreiten

Modernere Strichcodes weisen mehr als 2 Strichbreiten auf wie dies bei dem Code 39 und dem Code 2/5 interleaved der Fall ist. Die größere Anzahl der Strichbreiten erlaubt eine höhere Kodierdichte und damit verringert sich der Platzbedarf bzw. es kann mehr kodiert werden. Ein wesentlich Vorteil der Strichcodes mit mehereren Strichbreiten ist die Art und Weise der Dekodierung dieser Codes. Anstellte die Verhältnisse der Strichbreiten zum Dekodieren zu betrachten wird bei dieser Codekategorie immer ein Pärchen bestehend aus einen Strich und einer Lücke (E-Wert) in Relation zu anderen Strich/Lücken Pärchen betrachtet. Dies hat den Vorteil dass die Abhängigkeit von Schwankungen der Strichbreiten geringer wird weil die Veränderung der Strichbreite entgegengesetzt die Lückenbreite ändert und somit die Summe aus beiden konstant bleibt.

Typische Effekte in verschiedenen Druckverfahren die die Strichbreiten beeinflussen haben daher nur einen geringen Einfluss auf die Dekodierfähigkeit.

Die häufigsten Vertreter der Mehrstrichbreiten Codearten sind  folgende

Code 128

Code EAN/UPC (auch JAN)

Code 93

GS1 Databar.

Bei dem GS1 DataBar ist anzumerken dass es sich um eine relativ neue Codeart handelt. Auf breiter Fläche hat sich der Code noch nicht durchgesetzt. Die Vorteile gegenüber dem eingeführten Code 128 und EAN Code sind eher marginal und die Nachteile bei der Lesesicherheit sind zur Zeit noch ziemlich hinderlich.

Meinung des Autors : Wenn eine neue Codeart mit viel Aufwand eingeführt wird, dann sollten diese Codearten entscheidene Vorteile haben. Entscheidene Vorteile haben aber nur die 2D Matrixcodes wie DataMatrix, QR-Code und Aztec Code im Vergleich zu den älteren Strichcodearten.